Rauchmelder, Lebensretter!

 

Zwischen 22:00 und 06:00 Uhr Nachts brechen zwei Drittel der Brände in privaten Wohnungsbereich aus. Die tödliche Gefahr liegt nicht wie allgemein angenommen in den Flammen sondern im Brandrauch.Während des Schlafes schaltet sich der Geruchsinn ab.

Auf den Brand aufmerksam zu werden und sich selber zu retten oder die Notrufnummer zu wählen, ist relativ klein.

Rauchmelder lassen sich ohne handwerklichem Geschick leicht montieren. Schrauben und Dübeln liegen meistens bei.

Wo sollen Rauchmelder installiert werden?


Zu empfehlen ist als Mindestschutz einen Rauchmelder pro Etage. Dieser sollte an zentrale Stelle (gewöhnlich im Flur) installiert werden. Rauchmelder gehören grundsätzlich an die Decke (weil Brandrauch nach oben steigt) und sollten in der Mitte eines Raumes positionier werden.

Die Installation von Rauchmelder empfiehlt sich besonders in Räumen in denen Elektrogeräte betrieben werden, sowie in Schlaf- und Kinderzimmern. Auch im Keller und auf dem Dachboden sollte ein Rauchmelder vorhanden sein, da hier oft unbemerkt Brände entstehen können.

Keine Rauchmelder sollten in der Küche und im Bad installiert werden, wegen der Dämpfe. Für diese Räume gibt es Wärmemelder, die auf Temperaturanstieg reagieren.

Rauchmelder ist nicht gleich Rauchmelder!


Feuerwehren und Versicherungen empfehlen ausdrücklich nur Rauchmelder, deren Funktion geprüft und zertifiziert wurde. Die Rauchmelder erkennen sie sofort an der VdS Prüfzeichen auf der Verpackung. Solche Rauchmelder bekommen sie im Elektrogeschäft oder in Baumärkten, auch ihre Feuerwehr hat Rauchmelder Aktionen, erkundigen sie sich.