Zweitägiges Feuerwehrjugendzeltlager

 

Vom 05. auf den 06. August war bei der Feuerwehr so einiges los. Ab 13:00 Uhr hieß es für die sieben Kids der Feuerwehrjugend Lebring - St. Margarethen und den zwei Betreuern "Vollgas bis zum nächsten Morgen!"

Gleich zu Beginn wurde unter Anleitung eines Routiniers das Zelt aufgebaut und eingerichtet. Nach getaner Arbeit durften sich die Jugendlichen erst einmal ausgiebig abkühlen, natürlich alles auf Feuerwehrart mit Wasser aus dem Hydranten, Kübelspritzen und Wasserrucksäcken, welche eigentlich bei der Waldbrandbekämpfung eingesetzt werden.

Die nächste Station war das Schlauchkegeln. Hier bestand die Aufgabe darin, einen C-Schlauch so zu werfen/auszurollen, dass man sechs Wasserflaschen/Kegel umstößt.

Auf Wunsch der Kids ging es weiter mit dem "Kuppel-Cup" - dem eigentlichen Üben für den Bewerb, welchen wir bereits Anfang des Sommers absolvierten.

Mit Feuerpatschentennis wurden die letzten Energiereserven aufgebraucht, welche beim anschließenden gemeinsamen Abendessen (zum Bedauern der Betreuer) zu rasch wieder aufgefüllt wurden.

Bis spät nachts wurde im Feuerwehrhaus Verstecken gespielt. So wurden die Jugendlichen nicht nur mit dem Feuerwehrhaus an sich, sondern auch mit der Vielzahl an Ausrüstungsgegenständen vertraut gemacht. Selbst die Wärmebildkamera kam zum Einsatz. Ob hinter den CSA-Anzügen, in der Fahrzeughalle, in der Einsatzleitzentrale - selbst die Betreuer wurden des Öfteren vom Einfallsreichtum der Versteckwahl überrascht.

Gemeinsam im Zelt in einer gemütlichen Runde erzählten wir uns Geschichten und Witze und ließen den Tag Revue passieren.

Zur Nachtruhe musste mehrmals ermahnt werden, was jedoch dem geplanten Alarm um 5:30 in der Früh nichts in den Weg stellte!

Mittels Sirenenton vom Handy wurden die Jugendlichen etwas unsanft aus dem viel zu kurzen Schlaf gerissen. Recht verwirrt und total übermüdet kämpften sich die Kids aus den Schlafsäcken.

Ein kleines Feuer musste mittels Kübelspritzen gelöscht werden, welche jedoch zuerst mit Wasser befüllt werden mussten.

Zum Feuerwehrmann und zur Feuerwehrfrau wird man nicht geboren, man wächst mit der Aufgabe und lernt auch nie aus.

Ein gemeinsames Frühstück mit Kakao und frischen Semmeln weckte dann schlussendlich wieder die Lebensgeister und die Jugendlichen konnten am Vormittag gesund und wohlbehalten aber müde ihren Eltern übergeben werden.

 

 

 

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Fotos FF Barbara Binder

Bericht FF Barbara Binder

Urheberrechte der Fotos liegen bei der Freiwilligen Feuerwehr Lebring - St. Margarethen.

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