11. Steirischer Schadstofftag

 

Der mittlerweile „11. Steirische Schadstofftag“, eine einmal jährlich stattfindende periodische Fortbildungsveranstaltung für Führungskräfte der GSF–, ÖF-, DEKO-, ASF-, Ölsperre- und Mess-Stützpunkte, fand am Freitag, dem 24. November 2017, an der Feuerwehr- und Zivilschutzschule Steiermark statt. Thema der diesjährigen Informations- und Weiterbildungsveranstaltung war das „Umpumpen von Flüssigkeiten“. In Summe sind 93 Teilnehmer aus der gesamten Steiermark sowie Gäste aus Kärnten, Oberösterreich und aus dem Burgenland nach Lebring gekommen. Kursverantwortlicher seitens der FWZS war Ausbildungsoffizier BI d. LFV Ing. Markus Plösch, der auch ein Referat zum Thema „Neutralisieren von Säuren bzw. Laugen“ hielt. Die fachliche Ausrichtung des 11. Schadstofftages wurde von BR d. F. Werner Seidl, Landessondersonderbeauftragter für Gefahrengut im LFV Steiermark, bewerkstelligt.

Nach den administrativen Belangen durch die Kursbetreuung wurde mit interessanten Fachvorträgen in den theoretischen Teil gestartet. BR Ing. G. Schönecker von der BTF Chemiepark Linz aus OÖ referierte zum Thema „Pumpen von gefährlichen Flüssigkeiten“. Im Vortrag von HBI DI Martin Ulreich von der FF Pinkafeld (Burgenland) ging es um einen Tankwagenunfall auf der A2 Höhe Pinkafeld, ebenso wie in den Ausführungen von BR Ing. Peter Müller von der FF Pettenbach (OÖ), der über einen Tankwagenunfall in St. Pankraz sprach. Komplettiert wurde der fachliche Aspekt mit einem Vortrag von BR d .F. Werner Seidl, der über einen Salpetersäureaustritt in Stainach referierte.

Der Nachmittag stand ganz im Zeichen der Praxis. Hier demonstrierte die FF Lebring- St. Margarethen das Umpumpen von ausgelaufenen Flüssigkeiten. Wie es die Inhalte dieser Fortbildungsveranstaltung zeigen, zählt es zu den wichtigen und notwendigen Aufgaben von Feuerwehren, Umweltgefahren zu erkennen und diese – im Rahmen vorhandener Möglichkeiten – zu bekämpfen. Daher steht der Landesfeuerwehrverband Steiermark im Besonderen dafür ein, Entwicklungen zum Schutz von Bevölkerung und Umwelt bestmöglich zu unterstützen. Im Bereich der Gefahrengut-Agenden erfolgt dies über ein entsprechendes Stützpunktkonzept.

 

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Fotos LFV / BR d. V. Franz Fink

Bericht LFV / BR. d. V. Franz Fink

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