Fahrzeugbrand Übung

 

Bereits vor einigen Jahren schaffte sich die Feuerwehr Lebring- St. Margarethen das Spezial Löschmittel F-500 an, welches die Eigenschaften des Löschmediums Wasser und Schaum kombiniert und somit eine kühlende wie auch erstickende Wirkung mit sich bringt.

Der Umgang und das Verhalten dieses Löschmittels, wie Dosierung, Strahleinstellung und Wasserverbrauch wurden am 18. August 2017 in Form einer Übung unter realen Bedingungen erprobt und trainiert. Hierzu wurde ein PKW in Brand gesetzt und anschließend die wartende Mannschaft im Feuerwehrhaus alarmiert. Daraufhin fuhren die Mannschaften des TLF-A 4000 und des LFB-A zum Übungsplatz. Bereits bei der Anfahrt rüsteten sich die Atemschutzgeräteträger aus und bereiteten sich auf den bevorstehenden Einsatz vor. Das Team des LFB-A sorgte für die Löschwasserversorgung und baute eine Zubringleitung vom Hydranten zum TLF-A 4000 auf.

Dieses Szenario, beginnend von der Inbrandsetzung des Übungsautos, bis hin zum Kommando Brand-Aus, wurde zwei mal durchgeführt, um allen anwesenden Atemschutzgeräteträgern die Möglichkeit zu bieten, einen Autobrand Einsatz nach realen Bedingungen zu beüben.

Kurz nach der Inbrandsetzung des ersten Übungsautos wurde die Feuerwehr Lebring - St. Margarethen aufgrund der Rauchentwicklung des brennenden PKW's alarmiert. Aus diesem Grund heulte zu Beginn der Übung fälschlicherweise auch die Sirene auf.

Im Zuge dieser Übung wurde auch der Umgang mit dem Atemschutzgerät geübt, welches bei Arbeiten mit dem F-500 unerlässlich ist, da hierbei in unmittelbarer Nähe zum Brandobjekt gelöscht wird. Mit diesem neuen Löschsystem kann somit ein Autobrand in wenigen Sekunden gelöscht werden, bei gleichzeitiger Reduzierung des Löschmediums. Nach drei aufregenden Übungsstunden konnte in den gemütlichen Teil samt Übungsnachbesprechung übergegangen werden.

 

 

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Fotos HBI Markus VogelOBI Christian Pusnik

Bericht FM Konrad Hubmann

Urheberrechte der Fotos liegen bei der Freiwilligen Feuerwehr Lebring - St. Margarethen.

Bei Veröffentlichung bzw. Weiterverwendung der Fotos ist eine Genehmigung bei der Feuerwehr einzuholen.